Drei Fälle mit heutiger Rechtsgrundlage — keine Prognosen.
Flaschen, die nach diesem Datum abgefüllt werden, müssen Zutaten und Nährwerte deklarieren, und beides darf elektronisch über einen QR-Code statt auf dem Etikett bereitgestellt werden. Die Informationen müssen sachlich sein, dürfen keine Marketinginhalte enthalten und müssen in der Amtssprache jedes Mitgliedstaats verfügbar sein, in dem der Wein verkauft wird — bis zu 24 Sprachen.
Die überarbeitete Detergenzienverordnung führt ein optionales digitales Etikett ein, das die Produktformulierung tragen darf. Das physische Etikett behält die sicherheitsrelevanten Angaben. Die Kommission soll delegierte Rechtsakte zu akzeptablen IT-Lösungen erlassen, und zwar bis zum 1. Oktober 2028; was jetzt gebaut wird, prägt daher die Praxis.
Die PPWR erlaubt ausdrücklich, dass ein großer Teil der vorgeschriebenen Verpackungsinformationen hinter einem digitalen Datenträger steht, statt das Artwork zu überfrachten. Ab dem 12. Februar 2027 darf eine EPR-Kennung auf der Verpackung nur noch digital angegeben werden: die Kennzeichnung selbst bleibt freiwillig, das gedruckte Symbol zählt dafür nicht mehr.
Außerhalb von Wein, Waschmitteln und Verpackungen ist ein digitales Etikett optional — und genau dann kostet es am wenigsten. Sie fügen den Code bei einem Redesign hinzu, das Sie ohnehin gemacht hätten, statt ihn hineinzuquetschen, wenn eine Verordnung Ihnen das Datum vorgibt.
Die Informationen dahinter — Zutaten, Materialien, Pflege, Sortierung, Dokumente — werden nach und nach gesammelt, Produkt für Produkt, in dem Tempo, in dem Ihre Lieferanten tatsächlich antworten können. Das auf die letzten sechs Monate vor einer Pflicht zu schieben, macht daraus ein Projekt.
Very Good Beverages ist ein Hersteller, den wir für diese Vorführung erfunden haben — ein indonesischer Getränkeproduzent mit einer 0,5-l-PET-Flasche in drei Sorten, EU-weit verkauft. Das Video führt genau diese Verpackung durch die PPWR — was der QR-Code heute tragen muss und was sich am 12. Februar 2027 ändert — und füllt den kompletten Datensatz anschließend Feld für Feld in dpp.gs aus.
8 Min. 30 Sek. · auf Englisch · Very Good Beverages und das gezeigte Konto sind eine für das Video erfundene Demo, kein Kunde von uns.
Ein Wein-E-Label benötigt die Informationen rechtlich in der Sprache jedes Marktes, in dem es verkauft wird. Unser Viewer stellt 28 Sprachen aus einem einzigen QR-Code dar — keine Etikettenvariante je Markt, keine Übersetzungsrunde bei jeder Artwork-Änderung.
Zutaten, Allergene, Sortierhinweise oder Kontaktdaten ändern sich, nachdem die Auflage gedruckt ist. Der Code bleibt derselbe; was er öffnet, wird aktualisiert, und jede Version wird archiviert.
Wenn der delegierte Rechtsakt für Ihren Sektor kommt, wird derselbe Datensatz zum digitalen Produktpass. Gleiche Kennung, gleicher QR-Code, gleiches gedrucktes Artwork — Sie erweitern, statt neu anzufangen.
Ein digitales Etikett braucht nichts von der Maschinerie des EU-DPP-Registers: keine Registrierung der Organisation, kein qualifiziertes elektronisches Siegel, keine Verifizierung. Sie können diese Woche live gehen.
Nichts davon ersetzt die verpflichtende Kennzeichnung auf der Verpackung. Sicherheitsinformationen, Gefahrenhinweise und die Zeichen, die eine Verordnung im Druck verlangt, bleiben gedruckt — der QR-Code übernimmt das, was verlagert werden darf.
Versionierung, Dokumente, rollenbasierter Zugriff und das Audit-Log funktionieren gleich, ob der Datensatz ein leichtes Etikett oder ein vollständig regulierter Pass ist.
Umfang und Verpflichtung. Ein digitaler Produktpass ist für eine bestimmte Produktgruppe gesetzlich definiert, mit vorgeschriebenen Inhalten und, nach der ESPR, mit Registrierung im EU-DPP-Register. Ein digitales Etikett ist die elektronische Bereitstellung von Etiketteninformationen, die eine Sektorverordnung bereits erlaubt — kein Register, kein qualifiziertes Siegel, kein delegierter Rechtsakt, auf den zu warten wäre. Technisch ist es derselbe QR-Code und derselbe Datensatz.
Beides, je nach Sektor. Bei Wein ist es seit dem 8. Dezember 2023 der anerkannte Weg, Zutaten und Nährwerte bereitzustellen. Für Waschmittel führt die Verordnung (EU) 2026/405 ein optionales digitales Etikett ein. Für Verpackungen erlaubt die PPWR, Informationen auf einen Datenträger zu verlagern. Ansonsten ist es freiwillig — nützlich, aber lassen Sie es sich von niemandem als rechtliche Pflicht verkaufen.
Nein, und wer das verspricht, irrt. Sicherheitsinformationen, Gefahrenhinweise und die Zeichen, die eine Verordnung im Druck verlangt, bleiben gedruckt. Verlagert wird, was die Verordnung zu verlagern erlaubt — bei Wein und Verpackungen ein erheblicher Teil, bei Waschmitteln möglicherweise die Formulierung.
Die Informationen hinter dem Code müssen in der Amtssprache jedes Mitgliedstaats verfügbar sein, in dem der Wein verkauft wird. Wenn Sie EU-weit verkaufen, sind das bis zu 24. Unser Viewer stellt 28 aus einem QR-Code dar — deshalb landen die meisten Weinproduzenten hier.
Der Datensatz, den Sie bereits haben, wird zum Pass. Die Kennung ändert sich nicht, der QR-Code ändert sich nicht, und das bereits gedruckte Artwork funktioniert weiter. Genau das ist das Argument dafür, mit einem leichten Etikett anzufangen, statt zu warten.
Kein Register, kein Siegel, kein delegierter Rechtsakt, auf den zu warten wäre. Diese Woche live — und später wird daraus Ihr Pass.